Rückrufaktion für Vitabaum CBD Öl von Müller in der Fliesenstadt Boizenburg/Elbe
CBD Öl wurde in der Vergangenheit von der Firma Benley in der Region von Havelstadt Brandenburg zurückgerufen. Die Benley GmbH informierte ihre Kunden vom Zurückruf ihres Artikels „Vitabaum CBD Naturell“, was ein natürliches Hanfextrakt von 5% THC enthält. Das Unternehmen teilte bei seiner Zurücknahme mit, dass die zu hoch angegebenen Verzehrsempfehlung zwei Mal der 1-3 zulässigen Tropfen enthalten, die im Medikament eine zu hohe Tagesaufnahmemenge von THC angegeben aufweisen. So kann der Verzehr diese Produktes bei der Anwendung zu gesundheitlichen Problemen beim Verbraucher führen.
Betroffene Artikel
Das Vitabaum Cannabidiol CBD Naturell ist eines der Produkte, welches einen natürlichen Hanfextrakt 5% besitzt, wurde vom Hersteller Benley GmbH jüngst in DM Märkten zurückgerufen, welche einen Inhalt von 10ml pro Fläschchen beinhalten und deren Haltbarkeit bis zum Ende 01/2021 beträgt. Die Chargennummer dieses Produktes ist VB190011. Verbraucher, die dieses Produkt erworben haben werden bei dieser Rückruf-Aktion dazu aufgefordert, dieses nicht zu verzehren. In allen Einzelhandelsverkaufsstellen können die Artikel bei der Erstattung des Kaufpreises an den Anbieter zurückgegebenen werden.

Informationen für den Verbraucher
Verkäufer, Händler und Hersteller der betroffenen Produkte informieren Endkunden nach verschiedenen Meinungen auf den Informationsebenen vorbehaltlos. Dass viele Verbraucher diese Informationen auch erhalten, ist damit gewährleistet.
Die Drogerien Rossmann und DM ziehen die Notbremse, um kurz nach Erscheinen dieser Produkte diese dem Handel zu entziehen. Es ist nur wenige Monate her, dass die Drogeriemärkte DM und Rossmann das CBD-Öl im Sortiment aufnahmen. Nun rudern beide Drogeriemärkte zurück. Das Onlinemagazin Noizz berichtet, dass Cannabis-Produkte in diesen Märkten in der Zukunft nicht mehr angeboten werden. Der Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD) trägt die Schuld daran. Der Grund dafür ist, dass der Deutsche Gesetzgeber diesen Stoff als illegal erklärte. Bei den Drogerien DM und Rossmann liegt der Verkauf dieser Substanzen somit in einer rechtlichen Grauzone.
Derzeit wird ebenfalls überprüft ob das CBD Öl, das Rossmann und DM vertreiben, in Deutschland rechtlich zulässig ist. Beim Verkauf der CBD-Öle wird derzeit die juristisch die Entwicklungen überprüft, bei der diese mit ihrem Industriepartner in einem engen Austausch stehen. Das sagte der DM-Geschäftsführer Sebastian Bayer in einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur Neon aus.
Alternative Cannabis-Produkte sind dennoch in DM-Märkten erhältlich
Rossmann und DM reagierten auf diese Klarstellung mit dem Willen, das CBD-Öl aus ihren Regalen zu entfernen. In DM-Onlineshops sind andere Cannabis-Produkte allerdings noch zu erwerben. So CBD-Softkapseln und Cannabis-Kaugummis. Fünf Milligramm CBD sind in den Kaugummis enthalten, die von DM-Onlineshops den Kunden angeboten werden.
Die Drogeriemärkte Rossmann und DM haben sich jüngst entschieden, die sogenannten CBD-Öle, die auf der Pflanze Cannabis basierenden, aus dem Angebot ihrer Produkte zu entfernen. Weil nach wie vor viele Unklarheiten bestehen, was der Legalität dieser Produkte angeht. Aufgrund des Drucks von Behörden sahen sich Rossmann und DM gezwungen, diese Produkte aus dem Markt zu nehmen.
Was ist das Cannabidiol?
Das Cannabidiol, was oft als CBD abgekürzt wird, ist ein Wirkstoff, der aus der weiblichen Hanfplanze gewonnen wird. Diesem wird im Allgemeinen eine entspannende und beruhigende Wirkungen bei seiner Einnahme attestiert.
Wie ein Rückruf in Deutschland abläuft
Rückrufe bei Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln laufen über das Portal lebensmittelwarnung.de, das von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betrieben wird. Dort steht, welche Charge betroffen ist - und die Chargennummer ist der entscheidende Punkt, weil Rückrufe fast nie ein ganzes Produkt betreffen, sondern eine bestimmte Produktionsserie.
Praktisch heißt das: Vor dem Wegwerfen die Nummer auf der Packung mit der veröffentlichten vergleichen. Und im Rückgabefall gilt, dass der Händler bei einem Rückruf zur Rücknahme verpflichtet ist, unabhängig davon, ob der Kassenbon noch vorliegt.
Was bei CBD-Produkten regelmäßig zu Beanstandungen führt
Zwei Punkte tauchen in den Meldungen immer wieder auf. Erstens der THC-Gehalt: Er unterliegt Grenzwerten, und Überschreitungen sind der häufigste Grund für Rückrufe in dieser Produktgruppe, weil der Rohstoff natürlich schwankt und die Kontrolle der Charge aufwendig ist. Zweitens die Kennzeichnung: CBD-Öle werden häufig als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, obwohl sie in der Europäischen Union als neuartiges Lebensmittel gelten und damit zulassungspflichtig sind - ein Punkt, an dem sich die Rechtslage von der Verkaufspraxis unterscheidet.
Für Käufer folgt daraus eine schlichte Empfehlung: auf ein Analysezertifikat der Charge bestehen, das Cannabinoidgehalt und Rückstände ausweist, und Produkte ohne Chargenangabe meiden. Ohne Charge lässt sich ein Rückruf gar nicht auf die eigene Packung beziehen.
Und weil die Frage naheliegt: Gesundheitsbezogene Aussagen sind für diese Produkte in der EU nicht zugelassen. Wo sie trotzdem stehen, ist das ein Hinweis auf den Anbieter, nicht auf das Produkt.
Häufige Fragen
Wo erfährt man von Rückrufen?
Über lebensmittelwarnung.de, das Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Dort steht auch, welche Charge betroffen ist.
Woran erkennt man, ob die eigene Packung betroffen ist?
An der Chargennummer. Rückrufe betreffen fast nie ein ganzes Produkt, sondern eine bestimmte Produktionsserie - die Nummer auf der Packung ist mit der veröffentlichten zu vergleichen.
Braucht man für die Rückgabe den Kassenbon?
Bei einem Rückruf ist der Händler zur Rücknahme verpflichtet, auch ohne Bon.
Worauf sollte man beim Kauf von CBD-Öl achten?
Auf ein Analysezertifikat der Charge mit Cannabinoidgehalt und Rückständen. Produkte ohne Chargenangabe lassen sich im Rückruffall nicht zuordnen. Gesundheitsbezogene Aussagen sind für diese Produkte in der EU nicht zugelassen.

