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Fliesenstadt

Gesundheit

E-Zigaretten - Immer beliebter in Deutschland und der Trend steigt

Wer in Deutschland auf die E-Zigarette umsteigt, welche Gründe dabei genannt werden und was Erhebungen über die Verbreitung und die Altersgruppen der Umsteiger zeigen.

Ein leerer Glasaschenbecher und ein kleines Metallgerät auf einer hellen Betonfläche

Deutschlandweit tauschen immer mehr Menschen ihre klasssische Zigarette gegen die elektronische Variante (E-Zigarette) ein. Wir fragen uns nun wer diese Umsteiger eigentlich sind. Warum wird der elektronische Glimmstängel so bevorzugt? Zu diesem Thema wurde eben eine neue Umfrage veröffentlicht, der wir uns im folgenden Artikel widmen.

E-Zigarette: Ein unaufhaltsamer Trend

Auf den Straßen Deutschlands begnegnet man immer öfter Leuten die an einer E-Zigaretteziehen. Während klassische Raucher immer seltener zu sehen sind. Die meisten sehen in der E-Zigarette wohl eine Möglichkeit zur Entwöhnung vom herkömmlichen Tabak. Unter anderem trägt die Vermutung, dass klassische Zigaretten viel gesundheitsschädlicher sind als der elektronsiche Glimmstängel. Bei manchen Leuten gilt das Dampfen sogar fast schon als gesund. Laut einer Studie aus Dresden sind bereits mehrere Millionen Menschen auf das elektronsiche Dampfen umgestiegen.

Eine männliche Angelegenheit

Laut eben jener Studie aus Dresden sind die meisten Nutzer von E-Zigaretten Männer. mehr als 77 Prozent davon sind männlich. Allerdings hängt das wahrscheinlich damit zusammen, dass rauchen schon immer eher Männersache war

Fakten zum typischen Dampfer

Obwohl die Beliebtheit der Amy Shisha unter Rauchern immer größer wird, sind junge Erwachsene eher zögerlich was E-Zigaretten angeht. Genau deshalb konnte die Befürchtung, dass die E-Zigarette junge Erwachsene und Jugendliche zu Rauchern macht nicht bestätigt werden. Das durschnittliche Alter eines Vapers ist 42 Jahre alt, das heisst die meisten Vaper sind zwischen 36 und 45 Jahre alt. Laut der Studie greift besonders die Mittelschicht zu den E-Zigaretten. Allerdings findet man den modernen Vaper in allen Alterklassen und Schichten in Deutschland.

Der Trend ist deutlich erkennbar: Die klassische Zigarette wird abgelöst

Sollten Sie ein Raucher sein, wissen Sie vermutlich genau wie schwer es ist den Tabak aufzugeben. Laut der Dresdner Studie nutzen Verbraucher die E-Zigaretten immer häufiger dazu entweder weniger zu rauchen oder auch komplett aufzuhören. Lediglich 20 Prozent der Verbraucher benutzen das Dampfen noch neben klassichen Zigaretten. Das Dampfen kann zwar nicht unbedingt als gesunder Konsum bezeichnet werden, allerdings werden den meisten Verbraucher die Vorteile gegenüber dem klasschen Rauchverhalten schnell bewusst. Viele von ihnen geben an, mittlerweile weniger zu rauchen oder komplett aufgehört zu haben.

Tabakverbrauch in Deutchland: Stark Rückläufig

Im vergangenen Jahr wurden deutlich weniger Glimmstängel als sonst verkauft. Immer mehr Menschen nutzen als Alternative das E-Dampfen. Allerdings verzeichnet der klassische Zigarettenmarkt trotz rückläufiger Verkaufszahlen eine Umsatzsteigerung. Insgesamt kauften die Bürger Deutschlands 2018 in Drogeriemärkten, im Lebensmittelhandel, in Tabakfachgeschäften, an Tankstellen, Automaten und Kiosken laut Marktforscher ungefähr 67 Milliarden Zigaretten. Das sind ungefähr 2 Milliarden Zigaretten (2,5 Prozent) weniger als in 2017. Die Bundesbürger greifen immer häufiger zur Zigarette der nächsten Generation, wie die E-Zigaretten häufig genannt werden. Der Umsatz hat sich hierbei im Vergleich zu 2017 mit mehr als 140 Millionen Euro mehr als verdreifacht.

Weitere Vorteile der E-Zigaretten

Seit vielen Jahren bereits ist es verboten in Bars und Restaurants zu rauchen. Wer allerdings einen E-Dampfer mit sich bringt, verbreitet nur Dunst anstatt Rauch, was theoretisch nicht verboten ist. Zudem ist die elektronische Variante unumstritten eine weniger ungesunde Alternative zum herkömmlichen Glimmstängel.
Auf alle Fälle kann guten Gewissens behauptet werden, dass es sich bei der E-Zigarette um einen umkehrbaren Trend handelt.

Was der Rechtsrahmen in Deutschland vorgibt

E-Zigaretten und Liquids fallen unter das Tabakerzeugnisgesetz. Daraus folgen mehrere Grenzen, die für Käufer relevant sind: Nikotinhaltige Liquids sind auf eine Höchstkonzentration und auf eine maximale Behältergröße beschränkt, die Abgabe an Minderjährige ist verboten, und für das Rauchverbot in öffentlichen Räumen gelten die Landesgesetze - die Regelungen unterscheiden sich also von Bundesland zu Bundesland und teils von Betrieb zu Betrieb.

Werbung ist weitgehend eingeschränkt, was in der Praxis dazu führt, dass Produktinformationen überwiegend aus dem Handel selbst kommen. Für die Einordnung heißt das: die Quelle ist ein Verkäufer, nicht eine neutrale Stelle.

Was über die gesundheitliche Bewertung gesagt werden kann

Hier ist Zurückhaltung angebracht, weil die Studienlage jünger ist als die Debatte. Unstrittig ist, dass bei der E-Zigarette die Verbrennung entfällt und damit ein Teil der Schadstoffe des Tabakrauchs. Unstrittig ist ebenso, dass der Dampf nicht schadstofffrei ist und dass Nikotin unabhängig von der Zufuhrform abhängig macht. Was fehlt, sind Langzeitdaten über Jahrzehnte, wie sie für Tabak vorliegen.

Daraus folgt die vorsichtige Formulierung, die Fachgesellschaften verwenden: weniger schädlich ist nicht unschädlich, und für Menschen, die nie geraucht haben, ist der Einstieg kein sinnvoller Schritt. Wer aufhören will, findet in den Angeboten der Krankenkassen und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Programme, die nicht davon leben, ein Produkt zu verkaufen.

Praktisch relevant bleibt außerdem die Gerätesicherheit: Akkus gehören in das zum Gerät passende Ladegerät, nicht in ein beliebiges, und beschädigte Zellen werden ersetzt statt weiterverwendet.

Interaktiv

Krypten freilegen

Auf eine markierte Mandel tippen. Jeder Tipp löst eine Ablagerung aus ihren Krypten.

Anatomischer Stich, nicht maßstabsgetreu.

Anatomischer Stich eines geöffneten Mundes: Zahnreihe, Zunge, Gaumenbogen mit Zäpfchen und die beiden Gaumenmandeln

Alle Krypten frei

So einfach ist es im Rachen nicht.

Ablagerungen lösen sich nicht auf Knopfdruck, und die Krypte bleibt nach dem Entfernen bestehen. Welche Methoden zu Hause vertretbar sind und welche das Gewebe verletzen, steht im Ratgeber.

Häufige Fragen

Ist die E-Zigarette weniger schädlich als Rauchen?

Bei der E-Zigarette entfällt die Verbrennung und damit ein Teil der Schadstoffe des Tabakrauchs. Der Dampf ist aber nicht schadstofffrei, Nikotin macht unabhängig von der Zufuhrform abhängig, und Langzeitdaten über Jahrzehnte fehlen. Weniger schädlich ist nicht unschädlich.

Wo darf man dampfen?

Das regeln die Landesgesetze, die sich unterscheiden. Verlässlich ist nur die Auskunft vor Ort - eine bundesweit einheitliche Regel gibt es nicht.

Welche Grenzen gelten für Liquids?

Nikotinhaltige Liquids unterliegen einer Höchstkonzentration und einer maximalen Behältergröße nach dem Tabakerzeugnisgesetz. Die Abgabe an Minderjährige ist verboten.

Worauf ist bei der Gerätesicherheit zu achten?

Akkus gehören in das zum Gerät passende Ladegerät, und beschädigte Zellen werden ersetzt statt weiterverwendet.