Ulrich Muehlmann

Schauspieler Setcard – Ulrich Mühlmann

Ulrich MuehlmannPERSÖNLICHE DATEN – Ulrich Mühlmann
Jahrgang:  1948
Haarfarbe:  silber-weiß
Augenfarbe: braun-grün
Größe:  178 cm
Konfektion:  50
Sprachen:  Französisch (Sprachdiplom), Englisch
Dialekte:  Sächsisch / Thüringisch
Instrument:  Waldhorn (Orchesterreife)
Sonstiges:  Sprecher für Rundfunk (Hörspiele, Werbung)



KONTAKT:
Ulrich Mühlmann
Tel. 09498-905416 oder mobil 0173-4603341


  Ulrich Muehlmann    Ulrich Muehlmann    Ulrich Muehlmann    Ulrich Muehlmann   Ulrich Muehlmann 

BERUFLICHER WERDEGANG

1966 Sprachdiplom in Frankreich
1968 Abitur in Nürnberg
1967-74 Musikstudium am Meistersingerkonservatorium Nürnberg, Hauptfach Waldhorn
Orchesterreife; Tätigkeit am Nürnberger Opernhaus
1970-75 Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik und Psychologie
an der Universität Erlangen
1967-79 Lehrbeauftragter an der Universität Erlangen-Nürnberg für Musik (Instrumental)
1971-73 Private Schauspielausbildung (Paul Bösiger, Dr. Hermann Hom) Schauspielhaus/
Staatstheater Nürnberg
1973 Bühnenreifeprüfung für Schauspiel und Musical in München
1973-74 Regieassistenzen am Staatsschauspiel Nürnberg und an Privattheatern
1974-75 Tournéetätigkeit „Grüner Wagen”
1975-84 Schauspieler am Stadttheater Erlangen und „Theater in der Garage”
1984-90 Altstadthoftheater Nürnberg, Fürther Theatersommer, Volkshochschultätigkeit
für Theater, Theaterkurse für die Fa. VW
1991-95 Freier Schauspieler
Film- und Fernsehtätigkeit
Sprecher beim BR
1995-97 Schauspieler „Illustres Theater”, „Spiegelkabinett”, „Thalit-Theater” (alle Fürth),
Schauspielhaus Nürnberg
1994-98 Dozent für Schauspiel (Industrietheater) bei der Fa. RETEX, Regensburg
1992-94 Sprachdozent bei Radio Gong, TIP/Medienpraxis und Franken-life tv, Nürnberg
1995-99 Freier Schauspieler
Altstadthoftheater Nürnberg, Fürther Theatersommer, Dehnberger Hoftheater,
Gostner Hoftheater (Nürnberg), Volkstheater Fürth
2001-02 Fränk. Theater- Schloß Maßbach
2003-05 Altstadthoftheater Nürnberg, Fürther Theatersommer, Halle 7 München

THEATER (Auszug )
2005 Die Ähnlichkeiten Regie: Andersen Halle 7 München
Rolle: Kleindarsteller
2004 Love Letters Regie: Nondorf Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Andy
2003 Antigone Regie: Nondorf Fürther Theatersommer
Rolle: Kreon
2002 Bäume sterben aufrecht Regie: Bremer Fränk. Theater Schloß Maßbach
Rolle: Fernando Balboa
2002 Komödie im Dunkeln Regie: Thau Fränk. Theater Schloß Maßbach
Rolle: Oberst Melkett
2001 Die Häuser d. Hr. Sartorius Regie: Müller Fränk. Theater Schloß Maßbach
Rolle: Lickcheese
1999 Letzter Wille Regie: Baum Dehnberger Hoftheater
Rolle: Hausmeister Rau
1998 Macbeth Regie: Huber Volkstheater Fürth
Rolle: Macbeth
1997 Das Geheimnis der schwebenden Lasten Regie: Studt/Becker Theater Erlangen
Rolle: Markgraf Friedr. Alexander, Redner
1996 Kabale und Liebe Regie: Baum Volkstheater Fürth
Rolle: Wurm
1995 Menschenfeind Regie: Müller Schauspielhaus Nürnberg
Rolle: Philinte
1994 Die Subvention oder nach welcher Seite schaut die Mona Lisa? Regie: Nondorf Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Heinz Eismeier
1994 Romeo und Julia Regie: Müller Kulturforum Schlachthof
Rolle: Pater Lorenzo
1993 Wilhelm Tell Regie: Baum Kulturforum Schlachthof
Rolle: Geßler
1993 Momo Regie: Müller Kulturforum Schlachthof
Rolle: Meister Hora
1992 Heinrich Heine – Der Weltriß durch das Herz Regie: Nondorf Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Heinrich Heine
1992 Hochzeitsgeschenk für eine Nutte Regie: Wiedemann Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Richter
1991 Der Verschwender Regie: Baum Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Kammerdiener Wolf
1990 Maß für Maß Regie: Nondorf Fürther Theatersommer
Rolle: Angelo
1989 Der Geizige Regie: Nondorf Fürther Theatersommer
Rolle: La Flèche
1988 Süßkind- Der Jude von Trimberg Regie: Heinz Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Süßkind
Schauspieler Agentur: ZBF München
1987 Der gute Gott von Manhatten Regie: Aue Gostner Hoftheater Nürnberg
Rolle: Richter
1986 Trockene Aussichten Regie: Mumme/Peucker Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Hans Maurer
1985 Die Räuber im Spessart Regie: Schlette Städt. Bühnen Nürnberg
Rolle: Wirt
1984 Ein fröhlicher Morgen beim Friseur Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Der Schaffner
1984 Romeo und Julia Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Capulet
1983 Klau mir eine kleine Milliarde Regie: Rossa Theater Erlangen
Rolle: Dr. Viscère
1982 Die Ostindienfahrer Regie: Rossa Theater Erlangen
div. Rollen
1982 Krach in Chiozza Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Beppo
1981 Davon geht die Welt nicht unter Regie: Rossa/Touchy Theater Erlangen
Rolle: Sänger
1981 Die Schneekönigin Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Rat
1981 Gott Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Mr. Schicksal
1980 Die Maulwürfe Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Reg
1979 Zauberer von Oz Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Vogelscheuche
1979 Leuchtfeuer Regie: Kraft-Alexander Theater Fürth
Rolle: Briggs
1978 The Family Regie: Neu/ Rossa Theater Erlangen
Rolle: Versicherungsvertreter
1977 Die Räuber Regie: Baum Kulturforum Schlachthof
Rolle: Franz Mohr
1976 Prinz Friedrich v. Homburg Regie: Bösiger Städt. Bühnen Nürnberg
Rolle: Prinz Friedrich v.H.

FILM / TV
2006 Richter Gnadenlos Regie: Kai Schmidt RTL
Rolle: Mario Adler
2006 K11-Kommissare im Einsatz Regie: Andreas Einbeck RTL
Die sündige Schwimmerin Rolle: Rainer Dombrowski
2005 Ekkelins Knecht Regie: Reinhard Kungel Peter Klewitz-Production
Rolle: Nürnberger Ratsritter
2005 Richter Alexander Hold Regie: Kai Schmidt RTL
Trügerischer Schein Rolle: Peter Hofstein
1995 Alle meine Töchter Regie: Hübner NDF
Rolle: Älterer Musiker
1993 Sachsentürk Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Wirt
1991 Koko-Mord Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Stasi-Agent
1986 Helau-Helau Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: 1. Täter
1986 Ein Stück Himmel Regie: F.P. Wirth Bavaria/ ZDF
Rolle: Kommissar Duclos
1986 Saar- Brüder Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Peter Schmidt
1985 Jäger- Paar Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Fahrer des roten Golf
1985 Väter und Söhne Regie: Sinkel Bavaria
Rolle: Schaffner
1985 BAB-Rätsel Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Günter Stoll
1985 Raub-Stimme Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: 1. Täter
1984 Harzer-Rolex Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Herr Berger
1983 Der Gastromat Regie: Hardy Gallhoff Film-Fernsehschule
Rolle: Wirt
1976 Kunst als Beruf Regie: Dietmar N. Schmidt Dietmar N. Schmidt
Rolle: Schauspieler

Cameo-Auftritt

Unter einem Cameo-Auftritt versteht man das überraschende und zeitlich begrenzte Auftreten einer bekannten Person in einem Film oder einer Serie. In der Regel wird die betreffende Person in der Werbung zum Film (Trailer) und im Vorspann nicht erwähnt, gelegentlich jedoch im Abspann. Die Bezeichnung soll andeuten, dass der überraschende Auftritt aus dem Film herausragt wie das Bild einer Kamee (engl. „Cameo“).

Bei einem typischen Cameo-Auftritt mischt sich ein Prominenter unter die Statisten. Er legt es nicht darauf an, erkannt zu werden, und spielt keine individuelle Rolle. Meist sind es Regisseure, Autoren oder Produzenten, die diesen kurzen und unauffälligen Auftritt in „ihrem“ Film wählen. Gelegentlich bekleidet der Prominente eine kleine, aber vollwertige Sprechrolle. Er soll die Szene oder den Film mit seinem Auftritt aufwerten. In manchen Fällen tritt er als „er selbst“ auf, wenn auch gelegentlich in Verkleidung. Wird der Prominente in den Credits nicht genannt, so kann dies verschiedene Gründe haben: Er sieht sich nicht als Schauspieler (Regisseure und Autoren beispielsweise) oder die Anwesenheit des Prominenten soll eine besondere Überraschung darstellen.

Bekannt für seine Cameo-Auftritte ist vor allem Alfred Hitchcock. Heute sind vor allem Quentin Tarantino und Peter Jackson für kurze Gastauftritte (meist in ihren eigenen Filmen) bekannt. Auch Erich Kästner war häufig in den Verfilmungen seiner Kinderbücher kurz zu sehen, etwa in Emil und die Detektive als genervter Anwohner oder in Das fliegende Klassenzimmer als Erzähler. Außerdem trat Stan Lee, Begründer der Marvel-Comics, in vielen Comic-Verfilmungen in Statistenrollen auf, meist jedoch auch im Abspann benannt.

Erste Verwendung des Begriffs
Der Begriff Cameo-Auftritt wurde geprägt vom Produzenten Michael Todd während seiner Produktion des Jules-Verne-Klassikers „In 80 Tagen um die Welt“ (1956, mit David Niven als Phileas Fogg und Cantinflas als Passepartout in den Hauptrollen. Als weitere Hauptrolle spielt außerdem Shirley MacLaine die indische Prinzessin Aouda.)

In diesem Film, für den ein zu seiner Zeit außerordentlicher Produktionsaufwand betrieben wurde, treten 80 bekannte Stars in Cameo-Rollen auf, darunter Frank Sinatra (als Barpianist), Marlene Dietrich (als Bar-Hostess), Trevor Howard (als Reformclubmitglied Denis Fallentin), John Gielgud (als Foggs ehemaliger Diener Foster), Fernandel (als begriffsstutziger Droschkenkutscher), Buster Keaton (als Eisenbahnschaffner), Peter Lorre (als Steward auf der „Carnetic“) und John Carradine (als Colonel Proctor). Alle diese Auftritte wurden im animierten Original-Abspann („Who was seen in what scene…“) erwähnt….

Statist

Ein Statist ist eine Person, die nicht eigenmächtig oder individuell handelt. Der Statist steht am Rande bzw. im Hintergrund des Geschehens und greift nicht in das eigentliche Geschehen ein.

Statisten in Film- und Theaterproduktionen sind Darsteller, die keine tragenden Rollen spielen. Im Gegensatz zum Komparsen agieren sie vornehmlich in der Menge mit anderen und haben keine individuelle Rolle. Sie wirken unauffällig, sind „einer von vielen“. Sie haben in der Regel die Aufgabe, für ein glaubwürdiges und lebendiges Hintergrundbild zu sorgen.

Sie kämpfen mit anderen in einer Armee, stehen als Schaulustige mit anderen um ein Mordopfer, sitzen mit anderen in einem Café oder sind Fußballfans im Stadion. Regisseure geben ihnen bewusst keine präzisen Regieanweisungen, da sie sich natürlich und keinesfalls gleichförmig verhalten sollen.

Manchmal mischen sich Regisseure, Drehbuchautoren oder Produzenten unter die Statisten – ihre Auftritte werden als Cameo-Auftritt bezeichnet. Bekanntestes Beispiel ist Alfred Hitchcock, der in den meisten seiner Filme eine Cameorolle als Statist übernahm.

Oft wird nicht mehr zwischen Statist und Komparsen unterschieden, da sich die Aufgabenbereiche ähneln und oft überschneiden. Ein Statist verdient für einen 8-bis-10-Stunden-Drehtag etwa 50 bis 60 €.

Laiendarsteller

Laiendarsteller (auch Laienschauspieler) sind Schauspieler, die das Schauspiel nicht hauptberuflich ausüben und keine Schauspielerausbildung abgeschlossen haben. Sie üben das Schauspielen als Hobby aus, können dabei jedoch beachtliche Leistungen vollbringen.

In Theater- und Musical-Produktionen
In Laientheatergruppen erarbeiten Hobbyschauspieler privat oder in Theatervereinen ein Theaterstück, das anschließend zur Aufführung gebracht wird. Werden Musicals gespielt, sind zusätzlich zum Schauspielen gewisse Voraussetzungen an Gesang und Tanz der Akteure zu stellen. In jedem Fall ist Teamgeist erforderlich. Das Erleben eines gut funktionierenden Teams dürfte für viele Laiendarsteller ein Hauptbeweggrund für ihr Engagement sein.

In professionellen Produktionen
Laiendarsteller werden häufig als Komparsen in Filmen eingesetzt, billige Filmproduktionen wie Seifenopern oder Telenovelas bauen häufig komplett auf Laiendarsteller. Auch in Pseudo-Dokus werden aus Kostengründen vorwiegend Laiendarsteller eingesetzt.

Zu diesen Laienproduktionen werden Bewerber bei Castings auf ihre Eignung geprüft und anschließend in eine Kartei aufgenommen, in der zum Teil auch schon mögliche Rollen vermerkt sind.

Teilweise werden Laiendarsteller jedoch nicht aus Kostengründen, sondern aus Gründen der Authentizität eingesetzt. Gerade bei Produktionen mit dokumentarischem Charakter werden sie daher gerne verwendet.

Komparsen

Komparsen, auch Klein- oder Laiendarsteller genannt, spielen keine tragenden Rollen, aber sie haben im Gegensatz zum Statisten individuelle Rollen, manchmal auch etwas Text. Allerdings tragen ihre Rollen nicht wesentlich zum Handlungsverlauf bei. Wenn sich Klaus, beispielsweise, in einem Café in dem Moment hinsetzen soll, wenn Komparsin Daniela mit dem Kinderwagen zur Tür herein kommt, darf sich Klaus schon Komparse nennen. Die anderen Gäste des Cafés sind Statisten.

Oft wird nicht mehr zwischen Statist und Komparse unterschieden, da sich die Aufgabenbereiche ähneln und oft überschneiden. Ein Komparse verdient für einen 8-bis-10-Stunden-Drehtag etwa 50 bis 60 €. Damit kann man sie nicht zu der Gruppe der professionell verdienenden Filmschaffenden zählen, da es sich finanziell und künstlerisch um eine Sackgasse handelt.

Eine besondere Gruppe unter den Komparsen besteht aus den sogenannten unfreiwilligen Komparsen, die im Fachlatein der Kameramänner neckisch auch als Pilze tituliert werden – Glückspilze – weil sie in einem Film eine Rolle spielen, ohne dafür gearbeitet zu haben: Es sind dies jene Passanten, die zufällig anwesend sind, während ein Film ohne Ankündigung auf offener Straße gedreht wird; eine Technik, der z. B. Helge Schneider frönt.

Wenn ein Prominenter als Komparse auftritt, nennt man dies einen Cameo-Auftritt.