Drei, zwei, eins, und Action! – Mit The Shoot zur Spielfilmlegende

The ShootEastwood und Pacino waren gestern. Ab sofort gibt es im eigenen Wohnzimmer nur noch einen Superstar – den PlayStation®Move-Spieler! Das neue Arcade-Game The ShootTM für PlayStation®3 (PS3TM), entwickelt von Sony Computer Entertainment und X Dev Europe, macht es möglich. Der Spieler wird an fünf große und abwechslungsreiche Filmsets entführt, wo er sein Potenzial als Actionheld unter Beweis stellen kann. Mit schnellem Abzugsfinger, flinken Reaktionen und ein bisschen Gespür für den dramaturgisch richtigen Einsatz seiner Bonusobjekte und Power-ups, kann der Spieler seinen virtuellen Regisseur beeindrucken – oder zur Weißglut treiben. Ob man zur absoluten Action-Legende avanciert, oder einsam als Straßenschauspieler endet, hat jeder selbst in der Hand. Klappe und Action für eines der abwechslungsreichsten und rasantesten PlayStation Move-Spiele.

Rauchende Colts und jede Menge Action
The_Shoot_03The Shoot ist ein witziger Arcade Shooter, der den Spieler an die Sets zahlreicher Actionfilme führt. Wie bei richtigen Hollywood-Produktionen gibt es auch hier nur ein Ziel: Den Regisseur und die Kritiker beeindrucken und damit das Vertrauen für die nächste Hauptrolle gewinnen. Um sich selbst als Action-Star zu etablieren, muss der Spieler an allen Sets eine hollywoodreife Performance abliefern und seine Gegner in Schach halten. Mit Hilfe des PlayStation Move-Motion-Controllers kann man gegnerischen Angriffen ausweichen, oder schießen und schlagen, um die vielzähligen Filmbösewichte gezielt auszuschalten. Zusätzlich stehen zahlreiche Special-Moves zur Verfügung: Mit dem Kugelhagel, Show-Motion oder der Druckwelle, können es die Hauptdarsteller am Controller mit ganzen Heerscharen von Robotern, Geistern oder Banditen aufnehmen. Aber Vorsicht, wer Statisten oder Nebendarsteller in Gefahr bringt, zieht den Zorn des Regisseurs auf sich.

Ihr Star-Talent können die Spieler in insgesamt fünf thematisch unterschiedlichen Filmsets unter Beweis stellen: „Outlawed“, „Robotomus Crime“, „The Mob“, „Deep Perils“ und „Haunted House Party“.

Noch intuitiver dank „Shooting Attachment“ Alle Spieler, die sich wünschen noch tiefer in ihre Filmrollen einzutauchen, haben die Möglichkeit, The Shoot auch mit dem separat erhältlichen „Shooting Attachment“ für den Motion-Controller zu spielen. Der Pistolenaufsatz wurde speziell entwickelt, um den PlayStation Move Motion-Controller bequem horizontal halten zu können. Damit lassen sich Ziele im Spiel mühelos anvisieren. Der Abzug am Griff ist unmittelbar mit dem Trigger-Button des Motion-Controllers verbunden und ermöglicht den Spielern eine intuitive Handhabung – auch bei anderen Action-Spielen.

The Shoot ist ein unterhaltsamer, partytauglicher Arcade Shooter für bis zu zwei Spieler mit extrem hohem Spaß- und Suchtfaktor. Durch die perfekte Abstimmung auf PlayStation Move wird das Spiel nicht nur die männlichen Partyspieler auf Anhieb begeistern.

Heavy Rain – Entscheidungen können fatale Folgen haben

Heavy Rain ist die Schnittstelle von Action Gaming und Noir-Filmen, verpackt in ein unvergleichliches Abenteuer. In Heavy RainHeavy Rain werden Verstand, Emotionen und Verhalten in nie zuvor da gewesener Art und Weise herausgefordert. Die interaktive Unterhaltung wird auf düstere, fesselnde Pfade geleitet, die in der Gaming-Welt bisher selten beschritten wurden. Die Enthüllung von Heavy Rain™ war eines der Highlights, die David Reeves, Präsident von Sony Computer Entertainment Europe (SCEE), auf der Games Convention 2008 bekannt gab. Diese Veröffentlichung stellt einen mutigen, innovativen Schritt in der Spieleindustrie dar. Sowohl in Bezug auf den Inhalt, denn es handelt sich hier um einen Thriller für Erwachsene mit einem komplexen Handlungsstrang, als auch in Bezug auf das Gameplay. Die Rolle des bloßen Zuschauens ist vorbei: Der Spieler selbst ist Ethanverantwortlich für die Entwicklung der Handlung. Heavy Rain eröffnet eine Welt von Geheimnissen und Spannung, von Verrat und Rache. Heavy Rain wird von Quantic Dream exklusiv für PlayStation®3 entwickelt und von SCEE voraussichtlich Anfang 2010 auf den Markt gebracht.EthanHeavy Rain verspricht düstere, eindringliche und emotional packende Erfahrungen, die über die innovativen Ideen des Verkaufsschlagers „Fahrenheit“ aus dem Jahr 2005 hinausgehen. Das Spiel ist ein Noir-Thriller, in dem Entscheidungen von größter Bedeutung sind und Aktionen dramatische und nicht vorhersehbare Folgen nach sich ziehen. Bei dieser Entwicklung wurde mit traditionellen Gaming-Konventionen gebrochen. Das Gameplay basiert Jaydenvor allem auf Handlung, emotionaler Einbindung und den Entscheidungen und Interaktionen der Spieler. High-Scores, Auseinandersetzungen und Wettbewerb sind natürlich auch JaydenBestandteile des Spiels. Das intuitive Gameplay und die einfache, selbsterklärende Steuerung sind fundamentale Bestandteile des Spiels und sorgen dafür, dass die Spieler nicht durch undurchsichtige Statistiken oder hochkomplexe Oberflächen abgeschreckt werden.MadisonIn Heavy Rain schlüpft der Spieler aus der Rolle des Beobachters und in die Rolle des Akteurs. Der dynamische Handlungsstrang entfaltet sich durch die Aktionen der Spieler, nicht durch vorgeschnittene Szenen und jede Aktion zieht entsprechend Konsequenzen nach sich. Die getroffenen Entscheidungen und die Art und Weise, die Spieler mit anderen Charakteren Madisoninteragieren, wirken sich auf die gesamte Handlung aus. Aufgrund der beispiellosen Verantwortung für das Schicksal der Charaktere in diesem Spiel ist Heavy Rain ein noch nie da gewesenes und unvergleichlich emotionales Ereignis. Dieses Spiel schreckt vor Themen, die bei Videospielen bisher selten verarbeitet wurden, nicht zurück. ShelbyHeavy Rain wurde bereits auf der Games Convention 2008 in Leipzig mit einem kurzen Trailer vorgestellt, bei dem echtes Gameplay-Material verwendet wurde. So konnte der Einsatz der atemberaubenden Animations- und Motion-Capture-Technologie von Quantic Dream bewundert werden, die diese einzigartig stimmungsvollen und spannenden Erfahrungen dieses Spiels überhaupt erst möglich machen. ShelbyNach der Gründung im Jahre 1997 durch David Cage, einem Entwickler aus Frankreich, hat sich Quantic Dream aufgrund seiner herausragenden Innovationen in der Spieleindustrie einen großen und internationalen Namen gemacht. Hervorzuheben sind insbesondere die Entwicklung von interaktiven Handlungs-strängen und emotionalen Inhalten. Die Rekorde des Studios sprechen für sich: Ein großer Erfolg von Quantic Dream war 2005 die Veröffentlichung des preisgekrönten Spiels „Fahrenheit“ (auch bekannt als „Indigo Prophecy“ in den USA und Kanada), einer paranormalen, inter-aktiven Mischung aus Film und Videospiel, das von einem breiten Publikum als Neuerfindung des Abenteuerspiele-Genres bejubelt wurde.
Ulrich Muehlmann

Schauspieler Setcard – Ulrich Mühlmann

Ulrich MuehlmannPERSÖNLICHE DATEN – Ulrich Mühlmann
Jahrgang:  1948
Haarfarbe:  silber-weiß
Augenfarbe: braun-grün
Größe:  178 cm
Konfektion:  50
Sprachen:  Französisch (Sprachdiplom), Englisch
Dialekte:  Sächsisch / Thüringisch
Instrument:  Waldhorn (Orchesterreife)
Sonstiges:  Sprecher für Rundfunk (Hörspiele, Werbung)



KONTAKT:
Ulrich Mühlmann
Tel. 09498-905416 oder mobil 0173-4603341


  Ulrich Muehlmann    Ulrich Muehlmann    Ulrich Muehlmann    Ulrich Muehlmann   Ulrich Muehlmann 

BERUFLICHER WERDEGANG

1966 Sprachdiplom in Frankreich
1968 Abitur in Nürnberg
1967-74 Musikstudium am Meistersingerkonservatorium Nürnberg, Hauptfach Waldhorn
Orchesterreife; Tätigkeit am Nürnberger Opernhaus
1970-75 Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik und Psychologie
an der Universität Erlangen
1967-79 Lehrbeauftragter an der Universität Erlangen-Nürnberg für Musik (Instrumental)
1971-73 Private Schauspielausbildung (Paul Bösiger, Dr. Hermann Hom) Schauspielhaus/
Staatstheater Nürnberg
1973 Bühnenreifeprüfung für Schauspiel und Musical in München
1973-74 Regieassistenzen am Staatsschauspiel Nürnberg und an Privattheatern
1974-75 Tournéetätigkeit „Grüner Wagen”
1975-84 Schauspieler am Stadttheater Erlangen und „Theater in der Garage”
1984-90 Altstadthoftheater Nürnberg, Fürther Theatersommer, Volkshochschultätigkeit
für Theater, Theaterkurse für die Fa. VW
1991-95 Freier Schauspieler
Film- und Fernsehtätigkeit
Sprecher beim BR
1995-97 Schauspieler „Illustres Theater”, „Spiegelkabinett”, „Thalit-Theater” (alle Fürth),
Schauspielhaus Nürnberg
1994-98 Dozent für Schauspiel (Industrietheater) bei der Fa. RETEX, Regensburg
1992-94 Sprachdozent bei Radio Gong, TIP/Medienpraxis und Franken-life tv, Nürnberg
1995-99 Freier Schauspieler
Altstadthoftheater Nürnberg, Fürther Theatersommer, Dehnberger Hoftheater,
Gostner Hoftheater (Nürnberg), Volkstheater Fürth
2001-02 Fränk. Theater- Schloß Maßbach
2003-05 Altstadthoftheater Nürnberg, Fürther Theatersommer, Halle 7 München

THEATER (Auszug )
2005 Die Ähnlichkeiten Regie: Andersen Halle 7 München
Rolle: Kleindarsteller
2004 Love Letters Regie: Nondorf Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Andy
2003 Antigone Regie: Nondorf Fürther Theatersommer
Rolle: Kreon
2002 Bäume sterben aufrecht Regie: Bremer Fränk. Theater Schloß Maßbach
Rolle: Fernando Balboa
2002 Komödie im Dunkeln Regie: Thau Fränk. Theater Schloß Maßbach
Rolle: Oberst Melkett
2001 Die Häuser d. Hr. Sartorius Regie: Müller Fränk. Theater Schloß Maßbach
Rolle: Lickcheese
1999 Letzter Wille Regie: Baum Dehnberger Hoftheater
Rolle: Hausmeister Rau
1998 Macbeth Regie: Huber Volkstheater Fürth
Rolle: Macbeth
1997 Das Geheimnis der schwebenden Lasten Regie: Studt/Becker Theater Erlangen
Rolle: Markgraf Friedr. Alexander, Redner
1996 Kabale und Liebe Regie: Baum Volkstheater Fürth
Rolle: Wurm
1995 Menschenfeind Regie: Müller Schauspielhaus Nürnberg
Rolle: Philinte
1994 Die Subvention oder nach welcher Seite schaut die Mona Lisa? Regie: Nondorf Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Heinz Eismeier
1994 Romeo und Julia Regie: Müller Kulturforum Schlachthof
Rolle: Pater Lorenzo
1993 Wilhelm Tell Regie: Baum Kulturforum Schlachthof
Rolle: Geßler
1993 Momo Regie: Müller Kulturforum Schlachthof
Rolle: Meister Hora
1992 Heinrich Heine – Der Weltriß durch das Herz Regie: Nondorf Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Heinrich Heine
1992 Hochzeitsgeschenk für eine Nutte Regie: Wiedemann Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Richter
1991 Der Verschwender Regie: Baum Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Kammerdiener Wolf
1990 Maß für Maß Regie: Nondorf Fürther Theatersommer
Rolle: Angelo
1989 Der Geizige Regie: Nondorf Fürther Theatersommer
Rolle: La Flèche
1988 Süßkind- Der Jude von Trimberg Regie: Heinz Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Süßkind
Schauspieler Agentur: ZBF München
1987 Der gute Gott von Manhatten Regie: Aue Gostner Hoftheater Nürnberg
Rolle: Richter
1986 Trockene Aussichten Regie: Mumme/Peucker Altstadthoftheater Nürnberg
Rolle: Hans Maurer
1985 Die Räuber im Spessart Regie: Schlette Städt. Bühnen Nürnberg
Rolle: Wirt
1984 Ein fröhlicher Morgen beim Friseur Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Der Schaffner
1984 Romeo und Julia Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Capulet
1983 Klau mir eine kleine Milliarde Regie: Rossa Theater Erlangen
Rolle: Dr. Viscère
1982 Die Ostindienfahrer Regie: Rossa Theater Erlangen
div. Rollen
1982 Krach in Chiozza Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Beppo
1981 Davon geht die Welt nicht unter Regie: Rossa/Touchy Theater Erlangen
Rolle: Sänger
1981 Die Schneekönigin Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Rat
1981 Gott Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Mr. Schicksal
1980 Die Maulwürfe Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Reg
1979 Zauberer von Oz Regie: Neu Theater Erlangen
Rolle: Vogelscheuche
1979 Leuchtfeuer Regie: Kraft-Alexander Theater Fürth
Rolle: Briggs
1978 The Family Regie: Neu/ Rossa Theater Erlangen
Rolle: Versicherungsvertreter
1977 Die Räuber Regie: Baum Kulturforum Schlachthof
Rolle: Franz Mohr
1976 Prinz Friedrich v. Homburg Regie: Bösiger Städt. Bühnen Nürnberg
Rolle: Prinz Friedrich v.H.

FILM / TV
2006 Richter Gnadenlos Regie: Kai Schmidt RTL
Rolle: Mario Adler
2006 K11-Kommissare im Einsatz Regie: Andreas Einbeck RTL
Die sündige Schwimmerin Rolle: Rainer Dombrowski
2005 Ekkelins Knecht Regie: Reinhard Kungel Peter Klewitz-Production
Rolle: Nürnberger Ratsritter
2005 Richter Alexander Hold Regie: Kai Schmidt RTL
Trügerischer Schein Rolle: Peter Hofstein
1995 Alle meine Töchter Regie: Hübner NDF
Rolle: Älterer Musiker
1993 Sachsentürk Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Wirt
1991 Koko-Mord Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Stasi-Agent
1986 Helau-Helau Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: 1. Täter
1986 Ein Stück Himmel Regie: F.P. Wirth Bavaria/ ZDF
Rolle: Kommissar Duclos
1986 Saar- Brüder Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Peter Schmidt
1985 Jäger- Paar Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Fahrer des roten Golf
1985 Väter und Söhne Regie: Sinkel Bavaria
Rolle: Schaffner
1985 BAB-Rätsel Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Günter Stoll
1985 Raub-Stimme Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: 1. Täter
1984 Harzer-Rolex Regie: Kurt Grimm Securitel/ ZDF
Rolle: Herr Berger
1983 Der Gastromat Regie: Hardy Gallhoff Film-Fernsehschule
Rolle: Wirt
1976 Kunst als Beruf Regie: Dietmar N. Schmidt Dietmar N. Schmidt
Rolle: Schauspieler

Cameo-Auftritt

Unter einem Cameo-Auftritt versteht man das überraschende und zeitlich begrenzte Auftreten einer bekannten Person in einem Film oder einer Serie. In der Regel wird die betreffende Person in der Werbung zum Film (Trailer) und im Vorspann nicht erwähnt, gelegentlich jedoch im Abspann. Die Bezeichnung soll andeuten, dass der überraschende Auftritt aus dem Film herausragt wie das Bild einer Kamee (engl. „Cameo“).

Bei einem typischen Cameo-Auftritt mischt sich ein Prominenter unter die Statisten. Er legt es nicht darauf an, erkannt zu werden, und spielt keine individuelle Rolle. Meist sind es Regisseure, Autoren oder Produzenten, die diesen kurzen und unauffälligen Auftritt in „ihrem“ Film wählen. Gelegentlich bekleidet der Prominente eine kleine, aber vollwertige Sprechrolle. Er soll die Szene oder den Film mit seinem Auftritt aufwerten. In manchen Fällen tritt er als „er selbst“ auf, wenn auch gelegentlich in Verkleidung. Wird der Prominente in den Credits nicht genannt, so kann dies verschiedene Gründe haben: Er sieht sich nicht als Schauspieler (Regisseure und Autoren beispielsweise) oder die Anwesenheit des Prominenten soll eine besondere Überraschung darstellen.

Bekannt für seine Cameo-Auftritte ist vor allem Alfred Hitchcock. Heute sind vor allem Quentin Tarantino und Peter Jackson für kurze Gastauftritte (meist in ihren eigenen Filmen) bekannt. Auch Erich Kästner war häufig in den Verfilmungen seiner Kinderbücher kurz zu sehen, etwa in Emil und die Detektive als genervter Anwohner oder in Das fliegende Klassenzimmer als Erzähler. Außerdem trat Stan Lee, Begründer der Marvel-Comics, in vielen Comic-Verfilmungen in Statistenrollen auf, meist jedoch auch im Abspann benannt.

Erste Verwendung des Begriffs
Der Begriff Cameo-Auftritt wurde geprägt vom Produzenten Michael Todd während seiner Produktion des Jules-Verne-Klassikers „In 80 Tagen um die Welt“ (1956, mit David Niven als Phileas Fogg und Cantinflas als Passepartout in den Hauptrollen. Als weitere Hauptrolle spielt außerdem Shirley MacLaine die indische Prinzessin Aouda.)

In diesem Film, für den ein zu seiner Zeit außerordentlicher Produktionsaufwand betrieben wurde, treten 80 bekannte Stars in Cameo-Rollen auf, darunter Frank Sinatra (als Barpianist), Marlene Dietrich (als Bar-Hostess), Trevor Howard (als Reformclubmitglied Denis Fallentin), John Gielgud (als Foggs ehemaliger Diener Foster), Fernandel (als begriffsstutziger Droschkenkutscher), Buster Keaton (als Eisenbahnschaffner), Peter Lorre (als Steward auf der „Carnetic“) und John Carradine (als Colonel Proctor). Alle diese Auftritte wurden im animierten Original-Abspann („Who was seen in what scene…“) erwähnt….

Statist

Ein Statist ist eine Person, die nicht eigenmächtig oder individuell handelt. Der Statist steht am Rande bzw. im Hintergrund des Geschehens und greift nicht in das eigentliche Geschehen ein.

Statisten in Film- und Theaterproduktionen sind Darsteller, die keine tragenden Rollen spielen. Im Gegensatz zum Komparsen agieren sie vornehmlich in der Menge mit anderen und haben keine individuelle Rolle. Sie wirken unauffällig, sind „einer von vielen“. Sie haben in der Regel die Aufgabe, für ein glaubwürdiges und lebendiges Hintergrundbild zu sorgen.

Sie kämpfen mit anderen in einer Armee, stehen als Schaulustige mit anderen um ein Mordopfer, sitzen mit anderen in einem Café oder sind Fußballfans im Stadion. Regisseure geben ihnen bewusst keine präzisen Regieanweisungen, da sie sich natürlich und keinesfalls gleichförmig verhalten sollen.

Manchmal mischen sich Regisseure, Drehbuchautoren oder Produzenten unter die Statisten – ihre Auftritte werden als Cameo-Auftritt bezeichnet. Bekanntestes Beispiel ist Alfred Hitchcock, der in den meisten seiner Filme eine Cameorolle als Statist übernahm.

Oft wird nicht mehr zwischen Statist und Komparsen unterschieden, da sich die Aufgabenbereiche ähneln und oft überschneiden. Ein Statist verdient für einen 8-bis-10-Stunden-Drehtag etwa 50 bis 60 €.