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Geschrieben von: klaus
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Mit buntem Haar, greller Schlaghose und einer großen Portion guter Laune wirkte Kay Ray, so das Künstlerpseudonym, auf der Bühne des Schmidts Tivoli wie ein Fan vom Schlagermove. Ein seltsamer Vogel, der sich im Laufe des Abends jedoch als vortrefflicher Moderator und Entertainer präsentierte. Darüber hinaus nutzte er jede Gelegenheit sich als Comedian und als Sänger zu zeigen. Er überzeugte mich und das Publikum durch spontane Dialoge und Schlagfertigkeit.
Es werden die Dinge, Zustände oder Körperteile alle beim Namen genannt so das es nicht zu Missverständnissen kommen kann. Seine Storys generiert er aus dem Wahnsinn des täglich selbst Erlebten, die eigene Sexualität gibt dabei so etwas wie das Grundmotiv der Show, die eher eine Party ist. Wunderschöne Songs die alle live gesungen werden tragen dazu bei das die Stimmung vom Publikum super ist.
Kay Ray hat kein vorformuliertes Programme es kommen witzige Jokes wie aus der Pistole. Er quasselt sich mit Genuss und höchst amüsant an ein paar Stichpunkten entlang. Je nach Publikum und Laune dauert solch ein Abend 70 Minuten, zwei Stunden - oder auch mal länger. Das kostet nicht nur den Künstler Kraft. So fragt er zwischendurch schon mal besorgt nach: "Wie geht es Ihnen da hinten? Die hier vorne weinen alle." Einfach super die Show.

          
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